Bin ich zu egoistisch? Psychologischer Selbsttest
Unser Test zum Thema Egoismus wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen, Ihr Verhalten in sozialen Beziehungen besser zu verstehen.
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Die Unterscheidung zwischen gesundem Selbstinteresse und problematischem Egoismus
Jeder Mensch handelt in gewissem Maße aus Eigeninteresse – und das ist völlig normal und gesund. Das eigene Wohlbefinden zu berücksichtigen ist notwendig für psychische Gesundheit. Problematisch wird es erst, wenn das Eigeninteresse so dominant wird, dass die Bedürfnisse und Gefühle anderer systematisch ignoriert werden.
Gesunder Egoismus bedeutet, für sich selbst zu sorgen, ohne andere zu schädigen. Problematischer Egoismus hingegen zeigt sich in mangelnder Empathie, Ausbeutung anderer für eigene Zwecke und Unfähigkeit zu echter Verbundenheit. Die Grenze zu finden ist oft nicht einfach.
Wie Egoismus Beziehungen beeinflusst
In Partnerschaften und Freundschaften führt übermäßiger Egoismus zu wiederkehrenden Konflikten. Der egozentrische Partner erwartet, dass seine Bedürfnisse Vorrang haben, zeigt wenig Interesse an den Anliegen des anderen und reagiert defensiv auf Kritik.
Die Folge: Partner fühlen sich nicht gesehen, nicht wertgeschätzt und emotional vernachlässigt. Langfristig führt dies zu Entfremdung und häufig zum Ende der Beziehung. Auch Freundschaften leiden, wenn eine Seite ständig mehr nimmt als gibt.
Woher kommt egoistisches Verhalten?
Die Ursachen für übertriebenen Egoismus liegen oft in der Kindheit. Kinder, die zu viel Bewunderung ohne echte Wärme erfahren haben oder umgekehrt emotional vernachlässigt wurden, entwickeln manchmal als Schutzstrategie eine übermäßige Selbstbezogenheit.
Auch unsere Gesellschaft fördert durch Leistungsdruck und Konkurrenzdenken egoistische Tendenzen. Wer nur an sich selbst denkt, scheint oft erfolgreicher zu sein – zumindest kurzfristig. Langfristig jedoch leidet die Lebensqualität durch fehlende tiefe Verbindungen.
Balance finden: Selbstfürsorge und Rücksicht vereinen
Die gute Nachricht: Egoismus ist veränderbar. Der erste Schritt ist ehrliche Selbstreflexion. Frage Dich: Wie reagieren andere auf mein Verhalten? Höre ich wirklich zu oder warte ich nur, bis ich wieder reden kann? Übernehme ich Verantwortung für meine Fehler?
Übe bewusst Empathie: Versuche, Situationen aus der Perspektive anderer zu sehen. Kleine Gesten der Aufmerksamkeit können große Wirkung haben. Wenn Du feststellst, dass egoistisches Verhalten Deine Beziehungen belastet, kann professionelle Begleitung helfen, neue Muster zu entwickeln.
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