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Leide ich unter einem Helfersyndrom?

Unser Test zum Helfersyndrom wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um übermäßiges Helferverhalten besser zu verstehen.

Wichtige Hinweise vor dem Start:

  • 1. Dieser Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und Information. Er ist kein klinisches Diagnoseinstrument und ersetzt keine professionelle psychologische Beurteilung, Therapie oder medizinische Beratung.
  • 2. Die Ergebnisse geben eine allgemeine Einschaetzung, wo Du aktuell stehen könntest. Für eine genaue Bewertung und Unterstützung wende Dich bitte an einen qualifizierten Psychologen.

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Leide ich unter einem Helfersyndrom?

Unser Test zum Helfersyndrom wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um übermäßiges Helferverhalten besser zu verstehen.

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Was ist das Helfersyndrom?

Das Helfersyndrom beschreibt ein übertriebenes Bedürfnis, anderen zu helfen – oft auf Kosten der eigenen Bedürfnisse und Gesundheit. Anders als gesunde Hilfsbereitschaft ist es nicht frei gewählt, sondern zwanghaft. Betroffene können nicht Nein sagen und definieren ihren Selbstwert über das Helfen.

Der Begriff wurde vom Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer geprägt. Er erkannte, dass viele Menschen in helfenden Berufen unbewusst eigene emotionale Bedürfnisse zu erfüllen versuchen, indem sie anderen helfen – anstatt ihre eigenen Themen zu bearbeiten.

Warnsignale für übertriebenes Helfen

Typische Anzeichen sind: Du kannst keine Hilfe annehmen, obwohl Du sie brauchst. Du fühlst Dich schuldig, wenn Du nicht hilfst. Du bist erschöpft, aber machst trotzdem weiter. Deine eigenen Bedürfnisse kennst Du kaum noch.

Weitere Warnsignale: Du hilfst ungefragt und bist enttäuscht, wenn es nicht geschätzt wird. Du glaubst, besser zu wissen, was andere brauchen. Du definierst Dich primär über Deine Hilfsbereitschaft und fühlst Dich wertlos, wenn Du nicht gebraucht wirst.

Die verborgenen Kosten des Helfens

Das Helfersyndrom führt langfristig zu Erschöpfung und Burnout. Wer ständig gibt und nie nimmt, leert seine eigenen Reserven. Beziehungen werden unausgewogen, da echte Nähe nicht entstehen kann – Helfer halten andere auf Distanz durch ihre Rolle als Gebende.

Paradoxerweise hilft das Helfersyndrom oft nicht wirklich. Wer andere bevormundet oder ihnen die Eigenverantwortung abnimmt, schwächt ihre Selbstständigkeit. Die eigenen ungelösten Probleme werden durch das Fokussieren auf andere verdrängt, aber nicht gelöst.

Gesunde Grenzen entwickeln

Der Weg aus dem Helfersyndrom beginnt mit der Frage: Warum helfe ich wirklich? Geht es um den anderen oder um mein eigenes Bedürfnis, gebraucht zu werden? Lerne, Deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu kommunizieren.

Übe, Nein zu sagen – auch wenn es sich anfangs falsch anfühlt. Echte Hilfsbereitschaft bedeutet auch, anderen die Chance zu geben, sich selbst zu helfen. Professionelle Beratung kann unterstützen, die tieferen Ursachen zu verstehen und eine gesündere Balance zu finden.

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