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Komme ich mit der Trennung klar? Psychologischer Selbsttest

Unser Test zur Trennungsbewältigung wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen einzuschätzen, wie gut Sie die Trennung verarbeiten.

Wichtige Hinweise vor dem Start:

  • 1. Dieser Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und Information. Er ist kein klinisches Diagnoseinstrument und ersetzt keine professionelle psychologische Beurteilung, Therapie oder medizinische Beratung.
  • 2. Die Ergebnisse geben eine allgemeine Einschaetzung, wo Du aktuell stehen könntest. Für eine genaue Bewertung und Unterstützung wende Dich bitte an einen qualifizierten Psychologen.

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Es werden keine Diagnosen in der psychologischen Online-Beratung erstellt. Die hier bereitgestellte Beratung stellt keine Psychotherapie im Sinne des PsychThG dar. Wende Dich bei akuten psychischen Krisen an einen niedergelassenen Psychiater oder Psychotherapeut in Deiner Nähe.

Bei dringenden Fällen außerhalb der Sprechstundenzeiten melde Dich telefonisch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenlosen Telefonnummer 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen alarmiere bitte den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

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Komme ich mit der Trennung klar? Psychologischer Selbsttest

Unser Test zur Trennungsbewältigung wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen einzuschätzen, wie gut Sie die Trennung verarbeiten.

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Warum Trennungen so schmerzhaft sind

Eine Trennung gehört zu den belastendsten Erfahrungen im Leben. Studien zeigen, dass Liebeskummer im Gehirn ähnliche Regionen aktiviert wie körperlicher Schmerz. Das erklärt, warum sich eine Trennung oft anfühlt wie eine tiefe Wunde. Unser Bindungssystem, das uns seit der Kindheit mit anderen Menschen verbindet, wird durch das Ende einer Beziehung erschüttert.

Der Verlust eines Partners bedeutet nicht nur das Ende der romantischen Liebe. Es bedeutet auch den Verlust gemeinsamer Routinen, Zukunftspläne und manchmal eines ganzen sozialen Umfelds. Deshalb ist es völlig normal, nach einer Trennung eine intensive Trauerphase zu durchleben.

Die fünf Phasen der Trennungsbewältigung

Die Verarbeitung einer Trennung verläuft oft in Phasen. Zunächst kommt häufig die Verleugnung – der Glaube, dass die Beziehung vielleicht doch noch gerettet werden kann. Darauf folgt oft Wut: auf den Ex-Partner, auf sich selbst oder auf die Umstände. Die dritte Phase ist das Verhandeln, in der man überlegt, was man hätte anders machen können.

Die vierte Phase ist die Depression – ein tiefes Gefühl von Traurigkeit und Verlust. Diese Phase fühlt sich oft am schwersten an, ist aber ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses. Schließlich kommt die Akzeptanz: die Erkenntnis, dass die Beziehung vorbei ist und ein neues Kapitel beginnt. Diese Phasen verlaufen nicht immer linear und können sich wiederholen.

Praktische Tipps für die Zeit nach der Trennung

Der erste wichtige Schritt ist, Dir selbst zu erlauben, zu trauern. Unterdrückte Gefühle verlängern den Heilungsprozess nur. Gleichzeitig ist es wichtig, eine gewisse Struktur im Alltag beizubehalten: regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Schlaf und körperliche Bewegung stabilisieren die Psyche.

Vermeide in der akuten Phase große Entscheidungen und den Kontakt zum Ex-Partner, wenn möglich. Nutze die Zeit stattdessen, um Dich selbst wiederzuentdecken: Was macht Dir Freude? Welche Freundschaften waren während der Beziehung zu kurz gekommen? Welche Träume hattest Du vor der Beziehung? Eine Trennung kann auch eine Chance für persönliches Wachstum sein.

Wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll?

Professionelle Hilfe solltest Du in Betracht ziehen, wenn die intensive Trauerphase nach mehreren Monaten nicht nachlässt. Alarmsignale sind anhaltende Schlafstörungen, starker Gewichtsverlust oder -zunahme, Konzentrationsprobleme bei der Arbeit oder der Griff zu Alkohol und anderen Substanzen.

Auch wenn Du merkst, dass Du Dich sozial vollständig zurückziehst oder wiederkehrende Gedanken hast, nicht mehr leben zu wollen, ist sofortige Hilfe wichtig. Ein Psychologe kann Dir helfen, die Trennung zu verarbeiten, destruktive Gedankenmuster zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um gestärkt aus dieser Erfahrung hervorzugehen. Du musst das nicht alleine durchstehen.

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