Leide ich an Emetophobie? Psychologischer Selbsttest
Unser Test zur Emetophobie wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen, Ihre Ängste besser zu verstehen und einzuordnen.
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Was ist Emetophobie?
Emetophobie ist die intensive und irrationale Angst vor dem Erbrechen – sei es das eigene Erbrechen oder das Beobachten anderer dabei. Diese spezifische Phobie gehört zu den häufigsten Angststörungen, wird aber oft unterschätzt, weil Betroffene aus Scham selten darüber sprechen.
Die Angst geht weit über normales Unbehagen hinaus. Emetophobiker strukturieren ihr gesamtes Leben um die Vermeidung von Situationen, die zu Übelkeit führen könnten. Dies kann zu erheblichen Einschränkungen in Beruf, Sozialleben und persönlicher Freiheit führen.
Wie sich Emetophobie im Alltag zeigt
Die Auswirkungen dieser Phobie durchdringen oft jeden Lebensbereich. Betroffene vermeiden bestimmte Lebensmittel, Restaurants oder das Essen in Gesellschaft. Sie meiden Orte, an denen Menschen erbrechen könnten – Partys, Krankenhäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Vergnügungsparks.
Viele entwickeln zwanghafte Verhaltensweisen: obsessives Überprüfen von Mindesthaltbarkeitsdaten, exzessive Händehygiene, ständiges Beobachten des eigenen Körpers auf Anzeichen von Übelkeit. Manche Betroffene schränken ihre Nahrungsaufnahme so stark ein, dass es zu Unterernährung kommt.
Ursachen und Auslöser verstehen
Emetophobie entwickelt sich oft in der Kindheit oder Jugend, häufig nach einem traumatischen Erlebnis im Zusammenhang mit Erbrechen. Auch das Beobachten von jemandem, der sich übergab, oder selbst schwer krank gewesen zu sein, kann der Auslöser sein.
Die Phobie kann auch mit allgemeiner Angst vor Kontrollverlust zusammenhängen. Erbrechen wird als unkontrollierbares, peinliches Ereignis wahrgenommen. Die Angst vor der Angst – die Panik davor, in einer sozialen Situation zu erbrechen – verstärkt das Problem zusätzlich.
Wirksame Behandlungsmöglichkeiten
Emetophobie ist gut behandelbar. Die kognitive Verhaltenstherapie mit Expositionselementen gilt als Goldstandard. Dabei werden Betroffene schrittweise und behutsam mit angstauslösenden Reizen konfrontiert – von Worten über Bilder bis hin zu sanften körperlichen Empfindungen.
Parallel werden irrationale Überzeugungen hinterfragt: Wie wahrscheinlich ist Erbrechen wirklich? Wäre es wirklich so katastrophal? Die meisten Menschen erholen sich vollständig, wenn sie bereit sind, sich ihrer Angst zu stellen. Professionelle Unterstützung macht diesen Prozess sicherer und effektiver.
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