Leide ich unter einer Herzneurose?
Unser Test zur Herzneurose wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um Herzängste und ihre psychischen Ursachen besser zu verstehen.
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Was ist eine Herzneurose?
Eine Herzneurose, auch funktionelle Herzbeschwerden oder Herzangst genannt, ist eine Angststörung, bei der Betroffene körperliche Symptome im Herzbereich erleben, obwohl keine organische Erkrankung vorliegt. Das Herz ist gesund, doch die Angst vor einem Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod ist überwältigend.
Typische Symptome sind Herzrasen, Herzstolpern, Brustschmerzen, Atemnot und Schweißausbrüche. Diese Beschwerden sind real und beängstigend, werden aber durch die Angst selbst ausgelöst – ein klassischer Teufelskreis aus Angst und körperlichen Reaktionen.
Wie sich die Herzangst im Alltag zeigt
Menschen mit Herzneurose beobachten ihren Körper ständig auf Warnsignale. Sie messen häufig Puls und Blutdruck, vermeiden körperliche Anstrengung und planen Aktivitäten so, dass medizinische Hilfe in der Nähe ist. Oft suchen sie wiederholt Notaufnahmen auf.
Die Angst kann so intensiv werden, dass normale Aktivitäten unmöglich werden. Betroffene meiden Sport, Reisen oder Situationen, in denen sie sich nicht sicher fühlen. Die Lebensqualität leidet erheblich, obwohl das Herz organisch völlig gesund ist.
Ursachen der Herzangst verstehen
Herzneurosen entstehen oft nach einem auslösenden Ereignis: ein Herzinfarkt im Umfeld, intensive Medienberichte über plötzlichen Herztod, oder eine harmlose Episode von Herzstolpern, die als bedrohlich interpretiert wurde. Manchmal liegt auch eine generalisierte Angststörung zugrunde.
Der Körper reagiert auf Angst mit Stresshormonen, die wiederum Herzsymptome auslösen. Diese werden als Bestätigung der Herzerkrankung interpretiert, was die Angst verstärkt. Ohne Behandlung kann dieser Kreislauf chronisch werden.
Wege aus der Herzangst
Der erste Schritt ist die kardiologische Abklärung, um organische Ursachen auszuschließen. Wenn das Herz gesund ist, ist die Herzneurose sehr gut behandelbar. Kognitive Verhaltenstherapie hilft, die katastrophisierenden Gedanken zu erkennen und zu korrigieren.
Konfrontationstherapie kann eingesetzt werden, um die Vermeidung körperlicher Aktivität abzubauen. Auch Entspannungstechniken und der bewusste Umgang mit körperlichen Empfindungen sind wichtig. Mit professioneller Hilfe können die meisten Betroffenen ihre Herzangst überwinden.
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