Habe ich Klaustrophobie?
Unser Test zur Klaustrophobie wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um Anzeichen von Platzangst besser zu verstehen.
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Was ist Klaustrophobie?
Klaustrophobie, umgangssprachlich auch Platzangst genannt, ist die intensive Angst vor engen oder geschlossenen Räumen. Fahrstühle, U-Bahnen, Flugzeuge, MRT-Röhren oder auch kleine Räume ohne Fenster können starke Angstreaktionen auslösen. Die Angst ist irrational – Betroffene wissen oft, dass keine objektive Gefahr besteht, können die Angst aber nicht kontrollieren.
Typische Symptome sind Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot, Zittern und das überwältigende Bedürfnis zu fliehen. Manche Betroffene erleben regelrechte Panikattacken in engen Räumen. Die Angst kann sich auch auf Menschenmengen erstrecken.
Wie Klaustrophobie den Alltag einschränkt
Die Auswirkungen können erheblich sein. Betroffene vermeiden Aufzüge und nehmen lieber zehn Stockwerke Treppen. Sie meiden öffentliche Verkehrsmittel, verzichten auf Flugreisen oder können keine MRT-Untersuchung durchführen lassen. Im Beruf werden Tätigkeiten vermieden, die enge Räume beinhalten.
Die Vermeidung verschafft kurzfristig Erleichterung, verstärkt aber langfristig die Angst. Der Lebensradius schrumpft, Spontaneität geht verloren. Manche Betroffene entwickeln Scham über ihre Angst und vermeiden es, darüber zu sprechen.
Ursachen der Platzangst
Klaustrophobie kann durch traumatische Erlebnisse entstehen: Eingesperrt sein, in einem Aufzug stecken bleiben, oder eine beängstigende Situation in einem engen Raum. Auch das Beobachten solcher Ereignisse bei anderen kann die Angst auslösen.
Bei manchen Menschen entwickelt sich die Phobie ohne erkennbaren Auslöser. Genetische Faktoren und eine generelle Neigung zu Angst können eine Rolle spielen. Die Angst vor Kontrollverlust und Erstickungsängste sind oft mit Klaustrophobie verbunden.
Wirksame Behandlung der Klaustrophobie
Die gute Nachricht: Klaustrophobie ist sehr gut behandelbar. Expositionstherapie gilt als Goldstandard – schrittweise Konfrontation mit angstauslösenden Situationen, beginnend mit wenig bedrohlichen Szenarien. Das Nervensystem lernt dabei, dass die Situation sicher ist.
Kognitive Verhaltenstherapie hilft, die katastrophisierenden Gedanken zu identifizieren und zu korrigieren. Entspannungstechniken können die körperlichen Symptome lindern. Mit professioneller Hilfe überwinden die meisten Betroffenen ihre Klaustrophobie deutlich oder vollständig.
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