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Leide ich an Panikattacken?

Unser Test zu Panikattacken wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um mögliche Panikstörungen zu erkennen.

Wichtige Hinweise vor dem Start:

  • 1. Dieser Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und Information. Er ist kein klinisches Diagnoseinstrument und ersetzt keine professionelle psychologische Beurteilung, Therapie oder medizinische Beratung.
  • 2. Die Ergebnisse geben eine allgemeine Einschaetzung, wo Du aktuell stehen könntest. Für eine genaue Bewertung und Unterstützung wende Dich bitte an einen qualifizierten Psychologen.

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Leide ich an Panikattacken?

Unser Test zu Panikattacken wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um mögliche Panikstörungen zu erkennen.

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Was passiert bei einer Panikattacke im Körper?

Eine Panikattacke ist ein plötzlicher Anstieg intensiver Angst, der innerhalb von Minuten seinen Höhepunkt erreicht. Der Körper schaltet in den Alarmmodus: Das Herz rast, die Atmung wird schnell und flach, Schweiß bricht aus, Schwindel und Übelkeit können auftreten. Viele Betroffene glauben in diesem Moment, einen Herzinfarkt zu erleiden oder verrückt zu werden.

Diese körperlichen Reaktionen sind eigentlich eine normale Stressreaktion – die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Bei Panikattacken wird diese Reaktion jedoch ohne erkennbare Gefahr ausgelöst. Das Gehirn interpretiert harmlose Signale als Bedrohung und aktiviert den Notfallmodus. Obwohl Panikattacken sich lebensbedrohlich anfühlen, sind sie medizinisch ungefährlich.

Die Angst vor der Angst verstehen

Das Tückische an Panikattacken ist die Erwartungsangst. Nach der ersten Attacke entwickeln viele Menschen die Angst, eine weitere zu erleben. Sie beginnen, Situationen zu meiden, die sie mit Panik verbinden: öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen, Aufzüge. Diese Vermeidung lindert kurzfristig die Angst, verstärkt sie aber langfristig.

Der Kreislauf aus Angst, körperlichen Symptomen, Fehlinterpretation und noch mehr Angst hält die Panikstörung aufrecht. Der Schlüssel zur Überwindung liegt darin, diesen Kreislauf zu durchbrechen – durch Verständnis, Akzeptanz und gezielte Konfrontation.

Erste Hilfe während einer Panikattacke

Wenn die Panik kommt, erinnere Dich: Dies ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Eine Panikattacke dauert selten länger als zehn Minuten. Konzentriere Dich auf langsame, tiefe Atemzüge – vier Sekunden einatmen, vier Sekunden halten, sechs Sekunden ausatmen. Diese Technik aktiviert den Parasympathikus und beruhigt den Körper.

Versuche, Dich zu erden: Nimm fünf Dinge wahr, die Du siehst, vier die Du hörst, drei die Du fühlst. Sprich Dir selbst gut zu: „Das geht vorbei. Ich bin sicher.” Und wichtig: Versuche nicht, vor der Panik zu fliehen. Das Akzeptieren der Angst nimmt ihr paradoxerweise ihre Macht.

Langfristige Behandlung von Panikstörungen

Panikstörungen sind gut behandelbar. Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als Goldstandard. Hier lernst Du, die Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und körperlichen Reaktionen zu verstehen. Durch schrittweise Konfrontation mit angstauslösenden Situationen erlebst Du, dass die befürchtete Katastrophe nicht eintritt.

In manchen Fällen kann eine vorübergehende medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein. Am wichtigsten ist jedoch: Suche Dir Hilfe. Panikattacken können das Leben stark einschränken, aber mit der richtigen Behandlung finden die meisten Betroffenen zurück in ein angstfreies Leben. Der erste Schritt ist oft der schwierigste – aber auch der wichtigste.

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