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Habe ich eine Sportsucht? Psychologischer Selbsttest

Unser Test zur Sportsucht wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen einzuschätzen, ob Ihr Sporttreiben zwanghafte Züge angenommen hat.

Wichtige Hinweise vor dem Start:

  • 1. Dieser Selbsttest dient ausschließlich der Selbstreflexion und Information. Er ist kein klinisches Diagnoseinstrument und ersetzt keine professionelle psychologische Beurteilung, Therapie oder medizinische Beratung.
  • 2. Die Ergebnisse geben eine allgemeine Einschaetzung, wo Du aktuell stehen könntest. Für eine genaue Bewertung und Unterstützung wende Dich bitte an einen qualifizierten Psychologen.

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Bei dringenden Fällen außerhalb der Sprechstundenzeiten melde Dich telefonisch beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenlosen Telefonnummer 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen alarmiere bitte den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

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Habe ich eine Sportsucht? Psychologischer Selbsttest

Unser Test zur Sportsucht wurde von Psychologen entwickelt und hilft Ihnen einzuschätzen, ob Ihr Sporttreiben zwanghafte Züge angenommen hat.

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Wenn Sport zur Sucht wird

Sport ist gesund – doch wie bei vielem gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Sportsucht, auch Exercise Addiction genannt, bezeichnet ein zwanghaftes Trainingsverhalten, das trotz negativer Konsequenzen fortgesetzt wird. Betroffene können nicht mehr aufhören, obwohl ihr Körper Warnsignale sendet und soziale Beziehungen darunter leiden.

Im Unterschied zu ambitionierten Sportlern können Menschen mit Sportsucht Trainingseinheiten nicht flexibel anpassen. Sie trainieren auch bei Verletzungen weiter, vernachlässigen Freundschaften und Familie und fühlen sich ohne Sport gereizt, ängstlich oder deprimiert. Der Sport beherrscht ihr Leben, anstatt es zu bereichern.

Die Anzeichen einer Sportsucht erkennen

Typische Symptome der Sportsucht sind Entzugserscheinungen wie Unruhe, Gereiztheit oder Angst, wenn nicht trainiert werden kann. Betroffene steigern ihr Trainingspensum immer weiter, um die gleiche Befriedigung zu erreichen – ähnlich wie bei einer Substanzabhängigkeit. Trotz körperlicher Schäden wie Überlastungsverletzungen wird weiter trainiert.

Weitere Warnsignale: heimliches Training, Lügen über den Umfang der sportlichen Aktivitäten, Vernachlässigung anderer Lebensbereiche und der Verlust der Freude am Sport. Das Training wird zur Pflicht, der man sich nicht entziehen kann. Erfolgreiche Trainingseinheiten bringen nur noch kurze Erleichterung, bevor der Drang zum nächsten Workout wieder beginnt.

Ursachen und Risikofaktoren

Sportsucht entwickelt sich oft im Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Biologisch spielen Endorphine eine Rolle – die körpereigenen Glückshormone, die beim Sport ausgeschüttet werden. Das Gehirn kann lernen, diese Belohnung zu brauchen und nach immer mehr zu verlangen.

Psychologisch dient Sport häufig als Bewältigungsstrategie für schwierige Gefühle. Stress, Ängste oder ein niedriges Selbstwertgefühl werden durch Training reguliert. Auch der Wunsch nach Kontrolle oder Perfektionismus können eine Rolle spielen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Essstörungen, bei denen exzessiver Sport oft als Mittel zur Gewichtskontrolle dient.

Der Weg zurück zur Balance

Die Behandlung von Sportsucht erfordert meist professionelle Unterstützung. Anders als bei stoffgebundenen Süchten ist völlige Abstinenz weder möglich noch sinnvoll – Bewegung bleibt wichtig für die Gesundheit. Stattdessen geht es darum, ein gesundes, flexibles Verhältnis zum Sport zu entwickeln.

In der Therapie werden die zugrundeliegenden emotionalen Themen bearbeitet und alternative Bewältigungsstrategien entwickelt. Betroffene lernen, auf die Signale ihres Körpers zu hören und Pausen zu akzeptieren. Wenn Sie merken, dass Ihr Sportverhalten außer Kontrolle gerät, ist professionelle Hilfe der erste Schritt zurück zu einem ausgeglichenen Leben.

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