Leide ich unter der Angst zu zittern?
Unser Test zur Zitterangst wurde vom Psychologen entwickelt und ist ein kostenloser Selbsttest, um die Angst vorm Zittern besser zu verstehen.
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Die Angst vorm Zittern verstehen
Die Angst zu zittern, auch Tremophobie genannt, ist eine Unterform der Sozialen Angst. Betroffene fürchten, dass andere ihr Zittern bemerken und sie deshalb negativ bewerten könnten. Das Paradoxe: Die Angst vor dem Zittern verstärkt das Zittern – ein Teufelskreis entsteht, der die Situation immer weiter verschlimmert.
Besonders belastend ist, dass das Zittern in den Händen bei alltäglichen Tätigkeiten sichtbar werden kann: beim Unterschreiben, beim Halten einer Tasse, beim Überreichen von Dokumenten. Die Angst vor diesen Situationen führt oft zu umfassendem Vermeidungsverhalten, das das Leben stark einschränken kann.
Wie sich die Zitterangst im Alltag zeigt
Menschen mit Zitterangst entwickeln ausgeklügelte Strategien, um ihr Zittern zu verbergen. Sie vermeiden es, in der Öffentlichkeit zu essen oder zu trinken, lehnen Einladungen ab oder bitten andere, Formulare für sie auszufüllen. Manche greifen zu Alkohol oder Beruhigungsmitteln, um das Zittern vor sozialen Situationen zu unterdrücken.
Die ständige Selbstbeobachtung verstärkt das Problem: Wer intensiv auf seine Hände achtet, nimmt jedes kleinste Zittern wahr und interpretiert es als Katastrophe. Dabei ist leichtes Zittern unter Anspannung völlig normal und wird von anderen oft gar nicht bemerkt. Die Wahrnehmung der Betroffenen ist verzerrt.
Die Ursachen der Zitterangst
Die Angst vor dem Zittern hat meist tiefere Wurzeln in der Angst vor sozialer Bewertung. Betroffene glauben, dass Zittern ein Zeichen von Schwäche, Nervosität oder mangelnder Kontrolle ist – und dass andere sie dafür verurteilen werden. Diese Überzeugungen sind oft in frühen Erfahrungen von Beschämung oder Kritik verwurzelt.
In manchen Fällen hat ein konkretes Erlebnis die Angst ausgelöst: eine Präsentation, bei der das Zittern bemerkt wurde, oder eine peinliche Situation in der Öffentlichkeit. Von diesem Punkt an richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf das Zittern – und die Angst beginnt sich zu verselbstständigen.
Wirksame Behandlung der Zitterangst
Die kognitive Verhaltenstherapie ist bei Zitterangst sehr wirksam. Sie arbeitet an den übertriebenen Überzeugungen über die Sichtbarkeit und Bedeutung des Zitterns. Auch Konfrontationsübungen helfen: Betroffene lernen, in angstbesetzten Situationen zu bleiben und zu erleben, dass die befürchteten Konsequenzen ausbleiben.
Entspannungstechniken können ergänzend helfen, das allgemeine Anspannungsniveau zu senken. Wenn Zitterangst Ihr Leben einschränkt und Sie wichtige Situationen vermeiden, ist professionelle Unterstützung der schnellste Weg zur Besserung. Die Angst vor dem Zittern ist gut behandelbar – Sie müssen nicht damit leben.
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